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Dr. Stefan Ruppert MdB besucht Einsatzstelle des FSJ Kultur

Dr. Stefan Ruppert, MdB der FDP und Mitglied des Haushaltsausschusses, war am 19. August 2019 zusammen mit Astrid Gemke, Geschäftsführerin FDP Kreisverband Hochtaunus, zum Besuch in die Kronberg Academy gekommen. Er bedankte sich für die Einladung und stellte gleich zu Beginn dar, dass er sich vor allem für die Erläuterungen der Freiwilligen* und der Einsatzstelle sowie im Anschluss auch die aktuelle Haushaltssituation in den Freiwilligendiensten interessiere.

Die Vertreter*innen der Einsatzstelle, Oda Cramer von Laue (Direktorin Kommunikation Kronberg Academy) - Dagmar Filek-Wittinghausen (Assistentin der Geschäftsleitung Kronberg Academy) und Gabriela Denicke (Vorstandsmitglied Kronberg Academy) stellten den Mehrwert, den sie durch die Freiwilligen (FSJ Kultur) erhalten als win-win-Situation heraus und bedankten sich für den Einsatz von Herrn Ruppert zur Finanzierung des FSJ Kultur als Einzelmaßnahme.

Die Freiwilligen* Jakob Ohlenmacher und Benita Hügelow berichteten von ihrer Arbeit in der Kronberg Academy und von Ihren persönlichen Erfahrungen - von der Idee einen Freiwilligendienst zu machen bis hin zur Vorstellung von der Zeit danach.

Besonders herausstellen ließen sich im Gespräch die gesellschaftliche Vorbildfunktion der Freiwilligen* sowie die Bedeutung von Erfahrungslernen in der Zeit des Freiwilligendienstes.

In ihren Ausführungen betonten die Freiwilligen* die Bedeutung von Vergünstigungen im Nahverkehr (Positiv-Beispiel, denn in Hessen gibt es das Azubi-Ticket auch für Freiwillige*).

Im Gespräch wurde auch die Finanzierung von Wohnraum als Problem für viele Freiwillige* (insbesondere aus dem Ausland) angesprochen. Die Kronberg Academy selbst ist hier ein Positiv-Beispiel, weil sie den Freiwilligen* Unterkunft in einem Studierendenwohnheim zur Verfügung stellt.

Emel Schattner als Trägervertreterin (Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen) und Kira Bisping als Zentralstellenvertreterin (IB) konnten erläutern, welche Folgen es hat, dass für 2020 50 Mio. Euro weniger für die Freiwilligendienste vorgesehen sind als in 2019:

  • fehlende Planungssicherheit ab Sommer 2020
  • verfallende Mittel in 2019
  • keine Förderung von Assistenzleistungen
  • keine Anpassungen der pädagogischen Pauschalen.

 

Herr Dr. Ruppert zeigte sich skeptisch, einen größeren Aufwuchs für die Freiwilligendienste durchsetzen zu können, sagte aber zu, sich mit der Frage zu beschäftigen und mit anderen Haushaltspolitiker*innen zu sprechen. Kira Bisping erläuterte, dass mindestens nochmal zusätzliche 5 Mio. für das Jahr 2020 im FSJ aber sehr dringend benötigt werden, um den status quo in diesem mit 53.000 Freiwilligen* jährlich größten Programm zu erhalten.